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Wasserschlacht in Wilhelmshaven – Beide Lohner Landesliga-Teams beweisen, dass sie nicht nur Schönwetter-Sportler sind – Damen erneut auf dem Podest ganz oben

Am vergangenen Samstag ging es für die beiden Lohner Landesligamannschaften in strömenden Regen nach Wilhelmshaven zum anstehenden Landesliga-Wettkampf. Beim Einchecken in die Wechselzone und Vorbereiten des jeweiligen Wechselplatzes wären Gummistiefel angebracht gewesen,  wollte man diese trockenen Fußes durchschreiten.

 

Herren

Die Herren begaben sich -mit 3 kurzfristigen verletzungsbedingten Absagen- mit 6 Startern um 13:35h ins Salzwasser-Hafenbecken am Banter Deich. Die ersten 350m bis zum Wendepunkt konnte man noch von der leichten Strömung profitieren, ehe es dann 400m gegen diese Strömung anzukämpfen galt. Jamal Frerichs kam wieder einmal als schnellster Lohner in 10:30min aus dem Wasser. Ehe alle Herren aus dem Wasser waren, war der Startschuss für die Damen bereits gefallen.
Die Radstrecke musste unter extremen Wind- und Regenbedingungen absolviert werden. In den scharfen Kurven war manchmal ein Herunterbremsen auf wenige km/h erforderlich, wollte man einen Sturz auf dem rutschigen Asphalt vermeiden. Die Laufstrecke hatte es ebenfalls in sich: Neben mehreren Steigungen musste bis zum Wendepunkt direkt am Ufer der Nordsee gegen orkanartige Böen angelaufen werden.
Jamal Frerichs gelang es mit seiner Gesamtzeit von 01:05:49Std. erstmals in die Top-Ten des Tages zu kommen – Platz 8.
Etwa eine Minute nach ihm kam Rene Meyer ins Ziel (Platz 19), der mit Abstand die schnellste Radzeit unter den Lohnern gefahren ist.
Die Überraschung des Tages bescherte der Jüngste im Team: Patrick Föhse. Der 17jährige erreichte mit einer Gesamtzeit von 01:08:05Std. erstmals die Top-30 und konnte somit wichtige Punkte für das Team verbuchen. In den Punkterängen folgten Bernd Eick (01:10:06Std., Platz 46), der nach einem Radunfall wieder ins Team gerückt ist, sowie Tobias Münch, dem erstmals der Sprung in die Teamwertung gelang. (01:20:27Std.; Platz 113.).
Weiterhin ging Jens Deters für die Lohner an den Start. Seine Teamfähigkeit stellte Jens deutlich unter Beweis, hatte er doch am Wettkampftag Geburtstag.
In der Tageswertung bedeutete dies einen beachtlichen 6. Platz. Somit konnten die Herren in der Gesamttabelle nach 4 Wettkämpfen in die Top-Ten vorrücken und belegen vor dem letzten Wettkampf in Hannover-Bokeloh am 09.09.Platz 9.

 

Damen

Die Lohner Damen erwischten einen noch besseren Tag. Ebenfalls mit 6 Teilnehmerinnen gingen sie an den Start.
Teresa von Lehmden blieb auf den 750m als Einzige unter der 11min-Marke. Lena Baller konnte bei ihrem „Heimspiel“ unter 12min bleiben. Auf dem Rad zeigte Katharina Stark die stärkste Performance. Sie absolvierte die 20km in 37:21min. Damit konnte sie die spätere Siegerin Inga Hintze aber nicht einholen, die lediglich 3 Sekunden länger auf dem Rad brauchte. Inga Hintze konnte sich auf der zweiten Hälfte der Laufstrecke nach ganz vorne kämpfen und rannte sogar mit einem beachtlichen Vorsprung vor ihren hartnäckigen Konkurrentinnen in einer Gesamtzeit von 01:10:47Std. als Siegerin über die Ziellinie. Etwa eine Minute später kam Katharina Stark als 4. ins Ziel. Zum Platz auf dem Podest fehlten lediglich 6 Sekunden!
Teresa von Lehmden komplettierte das hervorragende Mannschaftsergebnis mit ihrer Gesamtzeit von 01:14:37Std. Ihr gelang damit erstmals der Sprung in die Top-Ten.
Angelika Möller, die ihren ersten Landesliga-Wettkampf in dieser Saison bestritt, führte ein hartes Duell gegen ihre Mannschaftskameradin Claudia Gluche. Mehrfach wechselten ihre Positionen. Am Ende konnte Angelika Platz 34. behaupten (01:23:27Std.), Claudia folgte mit Platz 36 nur 26 Sekunden später.
Lena Ballers Wunsch, in ihrer Heimat auf das Podest zu kommen, sollte erfüllt werden: Das Damenteam erreichte, wie auch vor 2 Wochen in Stuhr, Platz eins in der Tageswertung. In der Gesamtwertung bleiben die Damen allerdings mit 20 Punkten Abstand hinter Anderten auf Platz 2.

 

Mit diesen hervorragenden Ergebnissen stellen die Lohner Landesliga-Triathleten/innen unter Beweis, dass sie auch unter schwierigsten Bedingungen in der Lage sind, Bestleistungen abzurufen. Wiederum im Regen wurde gut gelaunt die Heimreise angetreten.

 

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